Erdöl und Erdgas aus der Lausitz — Central European Petroleum

- Bewilligungsfeld Guhlen

Russisches Erdgas für Europa — Nord Stream 2


Erdgaslagerstätte Heringsdorf


Klicken Sie zum Vergrößern auf die Bilder

Aktuelles

Erdöl und Erdgas aus der Lausitz — Central European Petroleum

Seit 2008 ist das deutsch-kanadische E&P-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und auf Erlaubnisfeldern im Land Brandenburg aktiv. Schon in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts waren in der Lausitz 650 Bohrungen auf Erdöl und Erdgas geteuft worden. Dabei wurden ca. 30 Lagerstätten erkundet und z. T. in Förderung genommen. Mittels moderner Technik und Technologien (wie 3D-seismische Mess- und Horizontalbohrtechnik) wird nunmehr untersucht, in wie weit sich neue Förderpotentiale finden lassen.

So konnten mehrere Strukturen mit möglicherweise bedeutenden Ölvorkommen in den Erlaubnisfeldern Guhlen und Märkisch-Heide nachgewiesen werden. Diese ersten Ergebnisse sind Grundlage für die Investitionsentscheidungen zur Aufnahme der Förderung.

Russisches Erdgas für Europa — Nord Stream 2

Die Nord Stream AG ist ein internationales Joint Venture von 5 großen Unternehmen, das zur Planung, zum Bau und zum anschließenden Betrieb der Erdgas-Pipeline durch die Ostsee gegründet wurde. Die Nord Stream 2-Pipeline wird die Europäische Union mit Erdgas versorgen und dadurch deren Versorgungssicherheit erhöhen, Klimaschutzziele unter-stützen und den Energiebinnenmarkt stärken. Die Transportkapazität der Leitung beläuft sich auf 55 Mrd. m³ Erdgas pro Jahr. Anteilseigner sind GASPROM (51 %), WINTERSHALL und E.ON RUHRGAS (je 15,5 %), NEDERLANDS GASUNI und GDF SUEZ (je 9 %).

Erdgaslagerstätte Heringsdorf

Sie wurde in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts entdeckt und durch Tiefbohrungen aufgeschlossen. Das Gasvorkommen stellt ein volkswirtschaftlich bedeutendes Energie-Reservoir mit einer ausbringbaren Gasmenge von mehreren Milliarden Kubikmetern dar.

Schon zu DDR-Zeiten wurde versucht, das Gas zu fördern, was aber an fehlenden technischen Voraussetzungen und vor allem an fehlenden Investitionsmöglichkeiten scheiterte.

Nachfolgend hat die „GDF SUEZ E&P Deutschland“ (seit April 2015 Teil der ENGIE-Gruppe), mehrere Projekte zum Abbau der Lagerstätte entwickelt, die bisher jedoch nicht zur Ausführung kamen.

Das im Januar/Februar 2016 präsentierte Abbauprojekt basiert auf den heutigen sicheren und wesentlich verbesserten technisch-technologischen Möglichkeiten, es trägt insbesondere den territorialen Gegebenheiten sowie den kommunalen Ansprüchen Rechnung und beinhaltet für die Inselbewohner langfristig ökonomische und ökologische Vergünstigungen.

Die Darstellung der Historie und des Vorhabens zum Abbau der Lagerstätte ist im Erdölmuseum Reinkenhagen mit umfangreichen Dokumenten sowie Bildern und Modellen der obertägigen Betriebsanlagen belegt.

Ab 2018 ist als neuer Betreiber „Neptune Energy Deutschland GmbH“ Lingen Eigentümer des Bergwerksfeldes Heringsdorf. Deren letzte Projektprüfung hat allerdings ergeben, dass hier eine Erdgasförderung momentan nicht wirtschaftlich zu betreiben ist.

Öffnungszeiten

Dienstag & Donnerstag 10 - 16 Uhr
Mittwoch 8 - 16 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Erdölmuseum Reinkenhagen
Alte Dorfstraße 10
18519 Sundhagen / OT Reinkenhagen
Tel. / Fax: 038328 - 70500
erdoelmuseumreinkenhagen@
yahoo.de





© 2013 - 2018 - Common Visions Media.Agentur - Kontakt · Impressum